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Aus dem LSHD (Luftschutzhilfsdienst) wurde der ZB (Ziviler Bevölkerungsschutz)
und dann der ZS (Zivilschutz). In der Stadt Freiburg war eine dieser
Einheiten die 1. Feuerwehrbereitschaft. Sie bestand aus 4 Zügen,
3 Löschzüge Retten (LZR) und einem Löschzug Wasserversorgung
(LZW). Ausgerüstet waren die Züge mit Vorauslöschfahrzeugen
(VLF), welche später zu Hilfsrüstwagen (HRW) umgebaut
wurden, TLF 8, TLF 16, LF 16 TS und einem SW. Weitere Fahrzeuge
waren als Beorderungsfahrzeuge vorgesehen. Zwei LZR und der LZW
wurden unter einem Bereitschaftsführer im Standort Mundenhof
zusammengefaßt.
Das Personal setzte sich vor allem aus freigestellten Helfern zusammen,
welche sich anstelle von Grundwehrdienst für zehnjährige
Mitarbeit im Katastrophenschutz verpflichtet hatten. Anfang der
siebziger Jahre wurde die Regieeinheit "1. Feuerwehrbereitschaft"
der Basisorganisation Feuerwehr Freiburg als Abteilung Katastrophenschutz
zugeordnet und in die Satzung der Feuerwehr Freiburg aufgenommen.
Aus dem Bereitschaftsführer wurde ein Löschzugführer
und später ein Abteilungskommandant, aus den drei Zügen
ein Löschzug, und dann die "Abteilung Katastrophenschutz".
Die heutige Abteilung Katastrophenschutz hat eine Stärke von
ca. 30 Mann. Etwa ein Drittel der Männer ist noch in der Verpflichtungszeit,
welche im Augenblick 6Jahre beträgt. Die anderen zwei Drittel
sind über die Verpflichtungszeit hinaus und leisten freiwillig
Dienst. Einige sind schon über 30 Jahre bei der Einheit.
Der Fahrzeugpark besteht aus einem RW1 und drei LF16TS.
Untergebracht ist die Abteilung nach wie vor auf dem Mundenhof,
wird jedoch Ende 2003/Anfang 2004 in das im Bau befindliche Feuerwehrhaus
im Rieselfeld umziehen.
HPG
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